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Polit-Challenge für Startups

Mit #TeamStartup wollen Judith Bellaiche und Andri Silberschmidt die Schweiz zum weltweiten Top Startup Hub machen. Mit einem Challenge mobilisieren sie die Startups und bieten ihnen die Möglichkeit, ihren politischen Vorstoss auf einer Webseite unkompliziert einzugeben. Den besten Vorstoss wollen sie nach den Wahlen im Nationalrat einreichen.

Start-Up Unternehmertum – Hürdenlauf sondergleichen

Zwar gehört es zum guten Ton, sich öffentlich mit Startup-Förderung zu profilieren. Doch die politische Realität in der Schweiz ist eine andere: in der nationalen Politik herrscht in Bezug auf Startups Stillstand, Mutlosigkeit und strategische Leere. Entsprechend hürdenreich gestaltet sich der Lebenszyklus eines Startups: ist die Informationslage dank Gründungsplattformen noch gut, gestaltet sich der eigentliche Gründungsakt als aufwändig und teuer. Die anschliessenden administrativen Pflichten und die Verwaltungsgänge sind mühselig. Die Besteuerung von Risikokapital und insbesondere von Mitarbeiterbeteiligungen wenig attraktiv, derweil echtes Wachstumskapital kaum je aus der Schweiz kommt. Und soll ein Talent aus einer Schweizer Hochschule ohne Schweizer Pass eingestellt werden, scheitert das nicht selten am Ausländergesetz. Startup Gründer zahlen Versicherungsbeiträge, die sie nie in Anspruch nehmen dürfen, auch wenn sie ihr letztes Hemd in ihrem Unternehmen lassen. We-nig überraschend landet die Schweiz auf Platz 38 im internationalen Ranking für «Ease of Doing Business».

Mobilisieren für überfällige Verbesserungen

Startups haben keine Lobby und fühlen sich wegen des parteipolitischen Geplänkels im Stich gelassen. Das wollen Judith Bellaiche und Andri Silberschmidt endlich ändern und die Startups für die Politik aktivieren. Dazu bieten sie ihnen einen Challenge: bis zum 30. September können sie ihre politischen Vorstösse auf www.team-start-up.ch eingeben. Eine Jury mit Sunnie J. Groeneveld (Unternehmerin, Verwaltungsrätin), Marc P. Bernegger (Unternehmer, Investor) und den beiden Initianten wird die drei besten Ideen auswählen. Ein Publikumsvoting entscheidet dann über die Prämierung des besten Vorstosses. Diesen werden Silberschmidt und Bellaiche gleich in ihrer ersten Session einreichen. Der Challenge mobilisiert die Schweizer Startups und bietet ihnen eine Plattform für ihre politischen Ideen.

Was ist neu?

Andri Silberschmidt und Judith Bellaiche sind beide langjährige und damit glaubwürdige Supporter des Startup-Ökosystems. Sie beide haben bereits ein Unternehmen gegründet und können damit glaubwürdig einen „direkten Draht von GründerInnen für GründerInnen nach Bern“ etablieren. Mit ihrem gemeinsamen Vorgehen wollen sie parteipolitische Barrieren überwinden und als Brückenbauer zwischen Startups und Politik wirken. Nur so lässt sich das Ziel, die Schweiz zum weltweiten Startup Hub zu machen, erreichen.